Eine Schule der



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Lindenallee 32
16303 Schwedt/Oder
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Fragen und Antworten


Fragen und Antworten

Einige Fragen werden häufig wiederholt gestellt, und deshalb hier kurz für Interessenten beantwortet:

 


 

Muss mein Kind am Religionsunterricht teilnehmen?
Wie verhält es sich mit Kindern, die keiner Kirche angehören?

 

 

Unsere Schule ist eine evangelische Grundschule in Trägerschaft der evangelischen Schulstiftung. Der Religionsunterricht ist deshalb ordentliches Lehrfach und für alle Schüler verpflichtend.
Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben findet der Religionsunterricht aber als bekenntnisfreier Unterricht statt.
Die Schule hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern Wissen und Können, Klärung und Orientierung in allen wesentlichen Lebensbereichen zu eröffnen. Deshalb ist Religionsunterricht auch für Kinder und Jugendliche wichtig, die selbst nicht glauben oder andere religiöse Überzeugungen vertreten. Mit dem Religionsunterricht verbinden sich vier Bildungsaufgaben:

Die Welt verstehen: Unsere Lebenswelt ist durch die Bibel und die Traditionen des Christentums und anderer Religionen geprägt – in Literatur, bildender Kunst, Musik und Architektur, in den Feiertagen im Kalenderjahr, in Werbung und Medien. Religionsunterricht erschließt religiöse Sprache und Symbole und macht mit den Ursprüngen von Festen und Gebräuchen der Weltreligionen vertraut.

Nach Sinn fragen: Es gehört zum Menschsein, über Alltägliches hinaus zu fragen: Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich? Religionsunterricht hilft, solche Fragen zu bedenken. Dabei können die Menschheitserfahrungen in den alten Texten und Erzählungen der Bibel lebendig werden, wenn Schülerinnen und Schüler sich mit ihnen auseinandersetzen und so sich und andere besser verstehen können.

Über Glauben nachdenken: Menschen bekennen sich zu Gott – in vielen Religionen. Aber wo ist Gott? Warum verhindert er Unglück nicht? Im Religionsunterricht erfahren Schülerinnen und Schüler davon, wie Menschen nach Gott suchen oder ihn leugnen und auf welche Weise der Gottesglaube den menschlichen Allmachtsphantasien entgegensteht. Sie denken über Glück und Verantwortung, über Zweifel und Grenzen nach und lernen, gelebter Religion mit Toleranz und Respekt zu begegnen.

Für Menschenwürde eintreten: In einer Erfolgsgesellschaft zählt vor allem Leistung; doch viele geraten an den Rand oder leben im Schatten des Wohlstands. Aber die Würde des Menschen ist nicht von seiner Leistung abhängig! Religionsunterricht macht empfindsam für das Leid anderer und schärft den Blick für Benachteiligungen und Unrecht – im eigenen Lebensumfeld und weltweit. Er erprobt Möglichkeiten für Hilfsbereitschaft und die Förderung von Gerechtigkeit.

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 Wie ist die Tageseinteilung in der Schule?

Die evangelische Grundschule Schwedt wird als offene Ganztagsschule geführt. Die Schüler werden daher in der verlässlichen Halbtagsgrundschule mit ergänzendem Nachmittagsangebot betreut. In der Zeit von ca. 7.30 bis 13.30 Uhr erfolgt die schulische Betreuung (Frühhort ab 7.00 Uhr). In dieser Zeit erfolgt auch das gemeinsame Mittagessen. Daran schließt sich nahtlos die Nachmittagsbetreuung an, die je nach Bedarf bis 18.00 Uhr erfolgen kann. Mit der verlässlichen Halbtagsgrundschule wird gewährleistet, dass die SchülerInnen auch über den eigentlichen Schulbetrieb hinaus innerhalb des Klassenverbandes gemeinsame Zeit verbringen. Auch dies dient der Stärkung des Gemeinschaftsgefühles.
Dabei werden die Schule und die Nachmittagsbetreuung nicht getrennt voneinander organisiert, sondern bilden eine Einheit. Dies wird insbesondere dadurch gewährleistet, dass LehrerInnen und ErzieherInnen als ein Pädagogenteam zusammen arbeiten und so die Inhalte aufeinander abstimmen können.

Der Unterrichtsrhythmus wird nicht durch ein festes Pausenkorsett und Pausenklingeln unterbrochen, sondern richtet sich nach dem Arbeitsrhythmus der Kinder. Wenn die Schüler konzentriert an einer Aufgabe arbeiten, habe sie so Gelegenheit, dies bis zum Ende zu tun. Natürlich gibt es nach Bedarf auch Pausen, in denen die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen können.

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 Welche Kosten sind für den Schulbesuch zu entrichten ?

Die Evangelische Grundschule wird als Ersatzschule nur zum Teil durch das Land Brandenburg finanziert. Ein Teil der Personal- und Sachkosten muss durch Elternbeiträge aufgebracht werden. Entsprechend der Festlegung der Evangelischen Schulstiftung ist ein nach Einkommen der Eltern gestaffeltes Schulgeld zu entrichten. (siehe Schulgeldtabelle)

Zusätzlich zum Schulgeld ist ein Hortbeitrag entsprechend vereinbartem Betreuungsumfang zu entrichten. 

Entsprechend der Tabelle sind Gebührenermäßigungen und -befreiungen möglich. Sprechen Sie uns dazu an! Fehlende finanzielle Möglichkeiten sollen kein Grund sein, ein Kind nicht in der evangelischen Grundschule einschulen zu lassen.

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Publiziert am: Mittwoch, 18. November 2009 (7481 mal gelesen)
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